Suchtprävention
... spricht Gefährdungen an, macht sensibel für die eigene Person und zeigt Alternativen zu Konsumverhalten auf.

KlangDie interaktive Ausstellung Klang meines Körpers sensibilisiert auf wertschätzende und respektvolle Weise das schwierige Thema Essstörung. Sie informiert über Möglichkeiten der Prävention und zeigt kreative Wege aus der Krankheit. Viele interaktive Methoden und die schön gestalteten Roll-Ups haben eine gute atmosphärische Wirkung und ermöglichen eine effektive Auseinandersetzung mit dem Thema Essstörungen. Ab Klasse 8. 

Die Ausstellung kann kostenfrei ausgeliehen werden.
Ansprechpartnerin: Janine Stark

 

Gluecksspielkoffer

Der Glücksspielkoffer wurde der Kommunalen Suchtbeauftragen vom Sozialministerium zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um einen Methodenkoffer, welcher zur Glücksspielprävention an Schulen eingesetzt werden kann. Der Workshop dauert drei Schulstunden und ist für Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr geeignet. Herzstück des Programms ist ein Parcour, der aus 13 verschiedenen interaktiven Stationen besteht. An den jeweiligen Stationen sollen die Schüler in Einzel-, Paar-, und/oder Gruppenübungen sich ihres persönlichen Konsumverhaltens bewusst werden. Sie sollen Risiken des Glücksspiels und mögliche soziale Folgen des Spielverhaltens kennenlernen und über Wirkungen und Suchtpotentiale aufgeklärt werden.

Der Koffer kann kostenfrei ausgeliehen werden.
Ansprechpartnerin: Janine Stark 

Klarsichtkoffer

 Der KlarSicht-Mitmach-Parcour der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist seit vielen Jahren bei Schulen in Deutschland beliebt, um Suchtprävention zu den Themen Tabak und Alkohol spielerisch und altersgerecht zu vermitteln. Viele Übungen und die Benutzung der Rauschbrillen ermöglichen einen intensiven Austausch über das Konsumverhalten der Jugendlichen und die Folgen des Alkoholmissbrauchs. Der Methodenkoffer ist geeignet ab Kl. 8.

Der Koffer kann kostenfrei ausgeliehen werden.

Ansprechpartnerin: Janine Stark

Suchtprävention für Auszubildende

suchtpraevention-fuer-auszubildendeIn Kooperation mit der Kreissuchtbeauftragten und der Kriminalprävention bietet die Suchtberatungsstelle spezielle Präventionsseminare für Auszubildende in Betrieben, Institutionen und Behörden an. Ähnlich wie die Seminare für Führungskräfte zum Thema Sucht am Arbeitsplatz, sind die Azubi-Seminare Teil der betrieblichen Gesundheitsprävention. An einem bzw. zwei Seminartagen gehen die ReferentInnen ( darunter immer auch ein  Betroffener) auf den Zusammenhang von psychosozialer Befindlichkeit und Suchtmittelkonsum ein. An Hand von spezifischen Methoden lernen die TeilnehmerInnen sich selbst auf dem Feld des Konsums, des Hochrisikokonsums und der Abhängkeit einzuordnen.

Diese Seminare sind unter 07571 4188 in der Suchtberatungsstelle zu buchen.

 

 

Das Projekt Festkultur im Landkreis Sigmaringen

In sehr enger Kooperation mit der Kriminalprävention der Polizeidirektion Sigmaringen, dem Kreisjugendring, der Suchtberatungsstelle und der Kinder- und Jugendagentur des Landkreises hat sich das Projekt Neue Festkultur etabliert.

fairfest-logoMit den Leitlinien zur "Neuen Festkultur" wurde ein Grundsatzpapier entwickelt, dass nun inzwischen von 16 Landkreisen unterzeichnet wurde. Fundament der Zusammenarbeit mit den Vereinen und Initiativen, die öffentliche Feste ausrichten, ist das sogenannte Eckpunktepapier, eine freiwillige Selbstverpflichtung, die in allen 16 Landkreisen gilt. Darüber hinaus wurde ein Qualitätssiegel "Fairfest" entwickelt, an dem Festbeteiligte erkennen können, dass die Veranstalter besonders auf den Jugendschutz achten.

Das neuest Unterprojekt ist der Partypass. Nachdem der Personalausweis bei der Einlasskontrolle nicht mehr einbehalten werden darf, musste eine praktikable Lösung her, mit der der Jugendschutz weiter auf hohem Niveau gewährleistet werden kann.
Die Idee das Partypasses wurde von dem Stadtjugendring Laupheim entwickelt und dem Netzwerk Neue Festkultur zur Verfügung gestellt.

Mehr Informationen unter www.fairfest.de und www.partypass.de

MultiplikatorInnen Ausbildung

suprionSuPrion ist ein Kunstwort, dass sich von dem Begriff SUchtPRäventION ableitet. Dahinter verbirgt sich ein Projekt, dass sich an Kinder, Jugendliche und Eltern richtet. Die Projektträger - das Landartsamt und die Suchtberatungsstelle - bilden MultiplikatorInnen aus, die sich dann mit entsprechenden Veranstaltungsangeboten an Kindergärten, Schulen und an die Elternschule ElefAnt im Landkreis richten. In den Gruppen, Klassen und bei Elternabenden wird auf sehr anschauliche und methodisch spannende Weise auf den Zusammenhang zwischen der psychosozialen Zufriedenheit  und dem Suchtmittelkonsum eingegangen. Im Jahr finden im Rahmen von SuPrion über 100 Veranstaltungen statt.

Sie sind in der Suchtberatungsstelle unter 07571 4188 zu buchen.
Weitere Informationen können Sie aus unserem Flyer  entnehmen. 

Ein interaktives Ding zur Suchtvorbereitung

maedchen-sucht-junge"Mädchen SUCHT Junge" ist ein Projekt zur Suchtprävention für Jugendliche ab 13 Jahren. Auf jeweils 8 Tafeln sind geschlechtsspezifische Inhalte zu den Themenbereichen:

  • Alkohol
  • Nikotin
  • PC & Co (Medien)
  • Bodycult (Körperwahrnehmung)
  • Cannabis

aufbereitet.

Der AK Suchtprävention arbeitet mit mehreren Bühnen zusammen, die Theaterstücke zum Thema Suchtprävention entwickelt haben. Im Rahmen von präventiven Maßnahmen an Schulen können in Kooperation mit der Suchtberatungsstelle und der Suchtbeauftragten des Landkreises Theaterstücke gebucht werden und - eingebunden - in ein Gesamtkonzept - in den Klassen zur Aufführung kommen. Uns ist es dabei wichtig, dass die lokalen Einrichtungen in das Konzept miteinbezogen werden. Eine der bekanntesten Bühnen ist die Wilde Bühne in Schorndorf bei Stuttgart.

pdfstark.stärker:WIR. ist ein Projekt des Kultusministeriums und wird in den Schulen umgesetzt. Die Bereiche Suchtprävention, Gewaltprävention, Medienprävention und Gesundheit und Ernährung wurden dabei zusammengefasst. Natürlich sind die Institutionen des AK Suchtprävention mit den Akteuren des Netzwerkes stark.stärker.WIR. vernetzt und führen die Projekte Hand in Hand durch. 

Hilfe für Kinder von suchtkranken Eltern

skippSkipp ist ein Projekt für Kinder aus suchtbelasteten Familien der Suchtberatungsstelle Sigmaringen. In der wöchentlichen Gruppe und den Freizeitmaßnahmen erleben die Kinder, dass sie angstfrei und in einem sicheren Rahmen über den Konsum der Eltern sprechen können. In der Gruppe können sie zu der Rolle des unbeschwerten Kindes zurückfinden und lernen, ihre eigenen Bedürfnisse wahr- und ernstzunehmen. So ist ein Ausbruch aus dem Teufelskreis möglich. Denn Kinder von Suchtkranken besitzen ein sehr hohes Risiko selbst später einmal eine Sucht zu entwickeln.

Kontakt: Suchtberatungsstelle 07571 4188

Das Forum koordiniert, bündelt und vernetzt die Präventionsarbeit im Landkreis Sigmaringen.