Jugendmedienschutz
... für einen sicheren und selbstbewussten Umgang mit digitalen Medien.

In diesem Artikel sind einige Infos aus dem Workshop zusammengefasst. Diese Seite ist sowohl für Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern geeignet. Gerne in der Familie zusammen anschauen.

Passwort

Smartphone nicht ohne Bildschirmsperre betreiben. Muster kann recht leicht geknackt werden, lieber eine PIN oder den Fingerabdruck. („Applock“ Apps schützen zusätzlich einzelne Apps.)

Ein gutes Passwort: 16 Zeichen, Zahlen, Buchstaben & Sonderzeichen.
Überlegt euch einen Satz, nehmt die Anfangsbuchstaben:

Ich bin Bayern-Fan, weil die in der Bundesliga immer 1. sind!

IbB-F,wdidBi1.s!

Am besten aufschreiben und den Zettel verstecken. (Aber nicht in der Smartphone-Hülle…)

Für weitere Apps kannst das obere wieder nutzen und für z.B. Snapchat ein paar Buchstaben hinzufügen:

IbB-F,wdidBi1.s!#SNAP

Alternative: Einen Passsatz verwenden. (Immer ohne Leerzeichen.)
Beispiel: DasistmeinPasswortfürSnapchat:D

Passwörter prüfen kannst du z.B. mit der Webseite www.checkdeinpasswort.de

2 Faktor-Authentifizierung

Schwieriges Wort, aber eine praktische Idee.

Der 1. Faktor ist dein Passwort. Der 2. Faktor ist ein Code, den du per SMS an eine Handynummer geschickt bekommst.
Damit ist es schwieriger dein Konto zu übernehmen/knacken.

Instagram

Bei Instagram nennt sich das “Zweistufige Authentifizerung” und ist in den Einstellungen zu finden.

Snapchat

Bei Snapchat nennt sich das “Login Bestätigung” und ist in den Einstellungen zu finden.

Google

Google nennt das “Bestätigung in 2 Schritten”. Einrichten kannst du das hier.

Apple

Bei Apple heißt das “2 Faktor Authentifizierung”. Einrichten kannst du sie hier.

Profil-Einstellungen

Du solltest auf jeden Fall gelegentlich die Privatsphäre-Einstellungen deiner Konten prüfen. Von Staysafe gibt es dafür schicke und bebilderte Anleitungen, die du dir herunterladen kannst.

www.staysafe.at

Cyber-Mobbing

Wenn du betroffen bist, bitte unbedingt eine(n) Ansprechpartnerin finden. Entweder in der Familie, Freunden, in der Schule oder über die Nummer gegen Kummer. Alles in sich hineinzufressen ist nicht gut.

Für die Erste Hilfe gibt es z.B. eine App, die dir erste Tipps gibt.

Wichtig: die App gibt nur erste Tipps. Wende dich auf jeden Fall an eine vertraute Person.

Ansprechpartner, Hilfe und Infos findest du z.B. unter

Falschmeldungen / Kettenbriefe

Kettenbriefe, die per WhatsApp oder Instagram verschickt werden, sind manchmal leicht zu enttarnen. Manchmal ist es aber auch nicht klar, ob die Nachricht nun echt ist oder nicht. Wenn du unsicher bist, hilfe die Webseite www.mimikama.at