Der Arbeitskreis Jugendmedienschutz des Forums Jugend|Soziales|Prävention e.V. lädt am Dienstag, 08.02.2022 um 19:00 Uhr zu einem digitalen Informationsabend zu dem Thema “(Cyber-) Mobbing)“ ein.

Coronabedingt und durch die guten Erfahrungen aus dem letzten Jahr wird der weltweite „Safer Internet Day“ erneut als Videokonferenz veranstaltet. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Eltern, steht aber auch anderen Interessierten offen.

Mobbing, das systematisch wiederholte Schikanieren von Einzelnen, tritt vor allem in Schulen auf. Das Phänomen ist nicht neu. Neu sind jedoch Erkenntnisse zu Ausmaß, Folgen und wirksamen Interventionsmöglichkeiten. Durch die digitale Variante des Cyber-Mobbings hat das Schädigungspotential stark zugenommen. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge leiden in jeder Schulklasse ein bis zwei Kinder unter fortwährenden Attacken ihrer Mitschülerinnen und Mitschülern. Die Folgen für die Betroffene sind gravierend. Gewaltphantasien, Rückzug, Depression, Suizidgedanken und psychosomatische Reaktionen zeigen die große Belastung der „Opfer“.

Oftmals sind Pädagoginnen und Pädagogen und Eltern ratlos und unsicher im Umgang mit den Betroffenen. Tatsächlich besteht die Gefahr, dass Schritte, die auf den ersten Blick naheliegen, die Situation des betroffenen Kindes oder Jugendlichen erheblich verschlimmern. Das Wissen über Dynamik und Fallstricke und die Fähigkeit zur Umsetzung geeigneter Präventions- und Interventionsschritte sind Voraussetzung für eine langfristige positive Entwicklung.

Referent an diesem Abend ist Franz Hilt. Er ist Ausbilder für Systematische Mobbingintervention und leitet das Landesnetzwerk Konflikt-KULTUR.

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